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Öffentlichkeitsarbeit

Spenden

Iban: AT48 2011 1822 3838 7301
Bank: Erste Bank
Spendenkontonummer lautend auf "Wiener Frauenhäuser – Soziale Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen"

Spenden an den Verein Wiener Frauenhäuser sind ab 1.1.2009 laut Spendenbegünstigung gemäß § 4a Z 3 und 4 Einkommensteuergesetz steuerlich absetzbar.

Bei allen Spendenzahlungen, die Sie als Sonderausgabe steuerlich geltend machen möchten, geben Sie bitte im Feld "Verwendungszweck" Ihr Geburtsdatum (TTMMJJ), Ihren Vor- und Zunamen sowie Ihre Meldeadresse an.

"Gürtel Connection" für die Wiener Frauenhäuser

Am Samstag, 29. April, ist der Lerchenfelder Gürtel in Wien Schauplatz eines Events, dessen Einnahmen den Frauen und Kindern der Wiener Frauenhäuser zugutekommen. Konkret handelt es sich um die "Gürtel Connection" – beteiligt sind ganze 13 Locations am Wiener Gürtel: The Loft, Fania Live, Gürtelbräu Wien, Club|Bar Auslage, Loop Wien, Chelsea, Weberknecht, COCO Bar, Cafe Concerto, Rhiz Vienna, Kramladen , Café Carina, B72 & Spezialimbiss.

BesucherInnen bezahlen eine einmalige Spende und haben damit Zutritt zu allen Lokalen und unzähligen Konzerten, etwa jenem von Clara Luzia in "The Loft"!

Details zu allen Locations und Konzerten sind auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/events/372612279749301/

Wir danken der Gürtel Connection schon jetzt für ihr großartiges Engagement für gewaltbetroffene Frauen und Kinder!

youtube-Video: "In jedem Opfer häuslicher Gewalt steckt eine starke Frau"

Der neue TV- und Kino-Spot des Vereins Wiener Frauenhäuser zeigt eine Frau, die aus der häuslichen Gewalt flüchtet – wir sehen die Wandlung und Entwicklung hin zu einer wieder erstarkten Frau, die die häusliche Gewalt ein für alle Mal hinter sich lässt.

youtube-Video: In jedem Opfer häuslicher Gewalt steckt eine starke Frau

Der Spot soll sowohl für das Thema Gewalt gegen Frauen sensibilisieren als auch betroffenen Frauen einen Ausweg aufzeigen. Das aktuelle Video ist auch auf youtube verfügbar!

Informationen zur gesamten Kampagne 2016/17 sind unter "Werbekampagne" zu finden.

8. März: Wiener Frauenhäuser im "Offenen Rathaus"

Anlässlich des diesjährigen Frauentags lud Frauenstadträtin Sandra Frauenberger am 8. März ins "Offene Rathaus". Dieses bot neben einem vielfältigen Beratungsangebot auch Führungen und Workshops sowie eine Lesung von Elfriede Hammerl und einen musikalischen Auftritt von Catch-Pop String-Strong.

Im Festsaal stand den Besucherinnen ein umfangreiches Info-Angebot zur Verfügung. Die unterschiedlichen Austellerinnen berieten unter anderem zu den Themen Leben in Wien, Arbeitssuche sowie Gewaltschutz und informierten zu Frauenpolitik, Frauengeschichte und Empowerment.

Die Wiener Frauenhäuser waren mit einem Infostand vor Ort – mit aktueller Information und individueller Beratung zum Thema häusliche Gewalt.

Foto des Infostandes der Wiener Frauenhäuser

Von links nach rechts: Nicole Berger-Krotsch, SPÖ-Landesfrauengeschäftsführerin, Lisa G. (Verein Wiener Frauenhäuser), Stadträtin Sandra Frauenberger, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, Ingrid Dohnal (Verein Wiener Frauenhäuser), Hildegard Köhler-Trendl (Verein Wiener Frauenhäuser) und LAbg. Gabriele Mörk (Verein Wiener Frauenhäuser)

American Women für die Wiener Frauenhäuser aktiv

Unter dem Titel "Fall into Fashion" veranstaltete die AWA – American Women's Association of Vienna eine Fashion-Show mit Stiller Auktion im Wiener ega – frauen im zentrum. "Unter den Hammer" kamen dabei Abendkleider ebenso wie Schuhe, Accessoires und Second Hand-Markenware. Die gesamten Einnahmen kamen dem Verein Wiener Frauenhäuser zugute: Am 2. Februar 2017 durften Frau Dr.in Elisabeth Hlavac, stv. Vorsitzende, und Susanne Deutsch, Stv. Geschäftfsührerin, im Namen der gewaltbetroffenen Frauen und Kinder Möbelgutscheine im Gesamtwert von rund 5.200 Euro entgegennehmen.

Herzlichen Dank an die Frauen von AWA für die großartige Unterstützung!

Ehrung für Jimmy, Frau der ersten Stunde!

Am 18. Jänner 2017 bekam Ingrid Fröhlich, Mitbegründerin des ersten Wiener Frauenhauses, das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien verliehen.

"Ich habe die Auszeichnung stellvertretend für alle Frauen, die meine Mitkämpferinnen im Bereich Gewalt gegen Frauen und Kinder waren, angenommen sowie auch für jene Frauen, die sich bis heute gegen Gewalt engagieren", so Ingrid Fröhlich.

Wir gratulieren dir, liebe Jimmy, aus ganzem Herzen – und bedanken uns für dein beispielhaftes Engagement für gewaltbetroffene Frauen und Kinder, für deinen kämpferischen Einsatz dafür, dass Gewalt gegen Frauen auf gesellschaftsploitischer Ebene bewusst gemacht wurde, aber auch für deinen Einsatz als Betriebsrätin für gute Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen, damit diese für ihre belastende Arbeit gute Rahmenbedingungen vorfinden.

Das Foto zeigt die Ehrung von Ingrid Fröhlich im Wiener Rathaus.

Stadträtin Sandra Frauenberger überreicht Ingrid Fröhlich das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien.
Bildcredit: PID Stadt Wien

UNA FILM unterstützt die neue Werbekampagne der Wiener Frauenhäuser!

Zahlreiche Filmproduktions-Profis ermöglichten im Herbst 2016 die Produktion des neuen TV- und Kino-Spots "In jedem Opfer häuslicher Gewalt steckt eine starke Frau" der Wiener Frauenhäuser.

Die UNA FILM GmbH ergänzte dieses Engagement und unterstützte den Verein Wiener Frauenhäuser großzügig dabei, den Spot in zahlreiche Wiener Kinos zu bringen: Der Clip mit einer Frau, die die häusliche Gewalt ein für alle Mal hinter sich lässt und in eine selbstbestimmte, gewaltfreie Zukunft blickt, war im Dezember 2016 unter anderem im Burg-Kino, Cine Center, De France-, Metro-, Votiv-, Lugner Plex-, Haydn- und Admiral-Kino zu sehen.

Wir danken herzlichst für die Unterstützung!

"In jedem Opfer häuslicher Gewalt steckt eine starke Frau":
Pressekonferenz & Präsentation der neuen Werbekampagne

Stadträtin Sandra Frauenberger berichtete am 1. Dezember 2016 im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit der Vorsitzenden Martina Ludwig-Faymann und der Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser, Andrea Brem, über aktuelle Entwicklungen beim Thema häusliche Gewalt.

Pressekonferenz und Präsentation der neuen Werbekampagne

Von links nach rechts: Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, Vorsitzende Martina Ludwig-Faymann und Stadträtin Sandra Frauenberger
Fotocredit: PID

2015 suchten 672 Frauen und 691 Kinder in den vier Wiener Frauenhäusern Beratung und Schutz. Betont wurde im Rahmen der Pressekonferenz die zentrale Rolle der Frauenhäuser beim Schutz vor Gewalt insbesondere bei sehr vulnerablen Gruppen: "Frauen mit vielen Kindern haben es, wenn sie vor häuslicher Gewalt flüchten müssen, besonders schwer, anderswo unterzukommen. Diese Frauen sind ebenso besonders verletzliche Gruppen wie ältere Frauen oder auch Frauen mit Migrationshintergrund. Manche haben ihr Ursprungsland verlassen und damit viele Beziehungen abbrechen müssen. Sie wurden durch ihren Ehemann/Partner nicht nur misshandelt, sondern auch isoliert. Sie müssen sich in der Stadt neu orientieren, wissen nicht über Ressourcen und Hilfsangebote Bescheid und haben es besonders schwer, in ein selbstständiges Leben zu finden. Hier leisten die Wiener Frauenhäuser nicht nur wertvolle Antigewaltarbeit, sondern arbeiten auch ganz zentral im Sinne von Integration, Gleichstellung und Emanzipation", so Frauenberger.

Martina Ludwig-Faymann, Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser, berichtete über die Mitbetroffenheit von Kindern und Jugendlichen: Mehr als die Hälfte der KlientInnen der Wiener Frauenhäuser sind Kinder und Jugendliche, im Jahr 2015 waren dies rund 700. Deshalb ist es unerlässlich, bei häuslicher Gewalt den Fokus auf die Mitbetroffenheit der Kinder zu legen: "Diese Kinder haben extrem fordernde, belastende Geschichten zu bewältigen, Geschichten, die von psychischer und physischer Gewalt geprägt sind. Für diese Kinder ist es essenziell, positive, sichere Beziehungen abseits von Gewalt aufbauen zu dürfen und in ihren Kompetenzen und Fähigkeiten gestärkt zu werden – genau dafür haben wir in den Frauenhäusern spezifische Angebote für Kinder und Jugendliche entwickelt", so Ludwig-Faymann.

Andrea Brem, Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser und Vorsitzende Verein ZÖF – Zusammenschluss Österreichischer Frauenhäuser, erklärte: "Frauen, die sich an die Frauenhäuser wenden, sind zwar Opfer von Gewalt, aber sie sind auch mutige, starke Frauen, denn viele von ihnen sind mit Fug und Recht als ‚survivors‘ – Überlebende – zu bezeichnen. Sie haben nur dank ihres Mutes und ihrer Kraft einen Weg aus der Gewaltspirale gefunden."

Frauenhäuser sind für Betroffene Orte der Veränderung, biografische Wendepunkte. Damit diese Frauen aber überhaupt Bescheid wissen, wohin sie flüchten können, ist es essenziell, darüber laufend zu kommunizieren. "Was wir immer wieder feststellen ist, dass sich betroffene Frauen vermehrt melden, wenn über das Thema in der Öffentlichkeit kommuniziert wird. Daher gibt es heuer wieder eine Kampagne, die nicht die Gewalt, sondern die betroffene Frau und unsere Unterstützung in den Mittelpunkt rückt", so Brem.

Die Kooperation mit FCB NEUWIEN und zahlreiche engagierte Mitwirkende ermöglichen mehrere Wirkungs- und Werbe-Ebenen der Kampagne 2016/17:

Die neuen Print-Sujets sowie den aktuellen TV- und Kino-Spot der Wiener Frauenhäuser finden Sie unter "Werbekampagne".

Charities für die Wiener Frauenhäuser

Die Frauen und Kinder in den Wiener Frauenhäusern durften sich im Spätsommer 2016 über das soziale Engagement von sehr unterschiedlichen Unternehmen und Vereinen freuen. Die Bandbreite der Spender und Spenderinnen bedeutet uns deshalb so viel, weil wir sie mit einer breiten Wertschätzung unserer Arbeit verbinden.

Die Strandbar Herrmann initiierte eine "Chair-ity-Aktion", bei der Liegestühle der populären Wiener Strandbar, die gesponsert wurden von der Wiener Städtischen Versicherung, um eine Mindestspende von fünf Euro verkauft wurden. Der Erlös ging an die Wiener Frauenhäuser. Die Aktion war ein Riesenerfolg: Die Strandbar wurde innerhalb kürzester Zeit regelrecht "gestürmt".

Dank an die Wiener Städtische Versicherung und an die Strandbar Herrmann!

Übergabe der Spende an den Verein Wiener Frauenhäuser

Von links nach rechts: Rudi Konar (Herrmanns Strandbar), Sabine Weiss (Wiener Städtische Versicherung), Martina Ludwig-Faymann (Vorsitzende Verein Wiener Frauenhäuser) und Andrea Brem (Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser) bei der Überreichung des Spendenschecks.

Und last, but not least durfte sich der Verein Wiener Frauenhäuser über eine bunt-spontane Spende von Seiten des "Earthdance Vienna" freuen: Seit 20 Jahren wird unter dem Titel "Earthdance" weltweit für den Frieden getanzt, gleichzeitig werden mit 50 Prozent der Einnahmen wohltätige Projekte unterstützt. 2016 wurden dafür die Wiener Frauenhäuser ausgewählt.

Dank an die Frauen und Männer, die im Rahmen von Earthdance für uns getanzt haben, sowie an die OrganisatorInnen der Veranstaltung!

Übergabe der Spende an den Verein Wiener Frauenhäuser

Von links nach rechts: Ingo Cvilink (Earthdance Vienna), Andrea Brem (Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser), Claudia Grössbauer (Verein Wiener Frauenhäuser) und Manuel Scherzer (Earthdance Vienna)

Durchstarten gegen Gewalt!

Der Verein Wiener Frauenhäuser beim Österreichischen Frauenlauf 2016

Mehr als 33.000 Frauen und Mädchen standen am 22. Mai 2016 beim Frauenlauf am Start und bestritten die Distanzen von fünf und zehn Kilometern.

Ganz vorne mit dabei: das Team des Vereins Wiener Frauenhäuser.
Ganze 34 Läuferinnen und Nordic Walkerinnen des Vereins nahmen unter dem Motto "Durchstarten gegen Gewalt!" am Frauenlauf teil. Unsere motivierten Läuferinnen und Walkerinnen erreichten den stolzen 10. Platz in der Firmenwertung für 5km sowie den sensationellen 775. und 805. Platz in der Einzelwertung! Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen herzlich!

Läuferinnen mit ihren UnterstützerInnen beim Frauenlauf 2016:

Bild: Der Verein Wiener Frauenhäuser beim Österreichischen Frauenlauf 2016

Gemeinsame Freude über das erfolgreiche "Durchstarten gegen Gewalt!" vor…

Bild: Der Verein Wiener Frauenhäuser beim Österreichischen Frauenlauf 2016

und nach dem Frauenlauf 2016

Eröffnung der neuen barrierefreien Beratungsstelle der Wiener Frauenhäuser

Am 2.9.2015 wurde die neue Beratungsstelle der Wiener Frauenhäuser in der Vivenotgasse 53 im 12. Wiener Gemeindebezirk mit einem Tag der offenen Tür offiziell für alle Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner eröffnet. Begrüßt wurden die Anwesenden von der Vorsitzenden des Vereins der Wiener Frauenhäuser Martina Ludwig-Faymann. Sie betonte besonders die Notwendigkeit einer guten Kooperation mit Polizei und Jugendämtern sowie der laufenden Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema häusliche Gewalt: "Vom Frauenhaus erfahren haben die Frauen 2014 in erster Linie durch Bekannte, Verwandte sowie durch die Polizei - zu je 15%, gefolgt vom Amt für Jugend und Familie - 10%. Dies macht auch deutlich, dass Polizei und Jugendämter zu unseren engsten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern gehören."

"Und die Nachfrage nach Schutz vor Gewalt ist leider ungebrochen", meint die Vorsitzende Martina Ludwig-Faymann weiter, "681 Frauen und 693 Kinder lebten 2014 in den Wiener Frauenhäuser und weitere 102 Frauen mit ihren Kindern fanden im Übergangswohnbereich Unterstützung."

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger betonte im Rahmen der Eröffnung die wichtige Rolle der Wiener Frauenhäuser im Gewaltschutznetz: "Jede 5. Frau in Wien ist von Gewalt im sozialen Nahbereich betroffen. Die Wiener Frauenhäuser sind ein Ort für Frauen in Not, an dem sie und ihre Kinder sicher untergebracht sind. Die neue Beratungsstelle ist eine wichtige erste Kontaktmöglichkeit, 11.701 Beratungskontakte im Jahr 2014 beweisen das. Barrierefreiheit ist nicht nur ein Muss, sondern ein zentrales Anliegen der Stadt Wien. Unsere Beratungseinrichtungen sollen für alle Menschen zugänglich sein."

Die Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser Andrea Brem berichtete heute Mittwoch über aktuelle Herausforderungen in der Beratung: "Im Frauenhaus leben unterschiedlichste Frauen zusammen: junge, ältere, körperlich oder seelisch beeinträchtigte oder traumatisierte Frauen, gut ausgebildete Frauen und Analphabetinnen, Frauen aller Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten. Wir alle üben das gewaltfreie Zusammenleben in gegenseitigem Respekt, in Solidarität und mit der Bereitschaft, einander die Türe aufzuhalten -immer und ohne Vorbehalte."

Der Verein freut sich auch, sich in einem neuen Outfit präsentieren zu dürfen. Andrea Brem: "Damit alle betroffenen Frauen den Weg zu uns finden, müssen wir laufend Öffentlichkeitsarbeit machen und Werbemaßnahmen setzen."

Außerdem betonte Frauenstadträtin Frauenberger erneut ihre Forderung nach einem eigenen Straftatbestand für Psychische Gewalt: "Frauen sind vor allem von Gewalt im sozialen Nahbereich durch ihren (Ex-)Partner betroffen. Psychische Gewalt ist dabei ein weit verbreiteter Kontroll- und Unterdrückungsmechanismus, das zeigt auch unsere Erfahrung in den Wiener Frauenhäusern. Ich fordere daher einen eigenen Straftatbestand."

Bild: Von links nach rechts: Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser Martina Ludwig-Faymann, Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem

Von links nach rechts: Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser Martina Ludwig-Faymann, Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem

Bild: Folder Wiener Frauenhäuser

Fotocredit: Alexandra Kromus/PID

Verleihung des Helene Potetz Preises an Frauenhausmitarbeiterin Drin Sylvia Löw

Wir freuen uns sehr, dass der diesjährige Frauenpreis der SPÖ Frauen Meidling, benannt nach der herausragenden sozialdemokratischen Politikerin der ersten und zweiten Republik Helene Potetz, an unsere langjährige, äußerst engagierte Mitarbeiterin Drin Sylvia Löw verliehen wurde. Die Preisträgerin begann schon in der Gründungszeit in einem Wiener Frauenhaus zu arbeiten und ist seit einigen Jahren inhaltliche Leiterin unserer Beratungsstelle in Meidling. Im Laufe Ihres Arbeitslebens hat sie sehr, sehr viele Frauen dabei unterstützt ein selbstbestimmtes und vor allem wirtschaftlich unabhängiges Leben ohne Gewalt zu führen. Für ihre langjährige und äußerst wichtige Arbeit gebührt ihr große Anerkennung und Wertschätzung!

Bild: Von links nach rechts: Stadträtin Sandra Frauenberger, Drin Sylvia Löw, Gemeinderätin Gabriele Mörk und Frauenvorsitzende der SPÖ Meidling Anna Bolovich.

Von links nach rechts: Stadträtin Sandra Frauenberger, Drin Sylvia Löw, Gemeinderätin Gabriele Mörk und Frauenvorsitzende der SPÖ Meidling Anna Bolovich.

Besonderer Einsatz zur Positionierung von Frauen in der Gesellschaft wird gefeiert: Frauenpreis der BAWAG P.S.K. 2014 geht an Andrea Brem.

"Mit Andrea Brem wird eine äußerst engagierte Kämpferin für die Rechte der Frauen gewürdigt." Mit dieser Rede gratulierte Frauenstadträtin Sandra Frauenberger der Preisträgerin in einer festlichen Zeremonie im Wiener Rathaus. Zum zweiten Mal verlieh die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative für vorbildhafte Leistungen "Mitten im Leben" den Frauenpreis. Mit diesem Award möchte die BAWAG P.S.K. Frauen und Organisationen ermutigen, herausfordernde und innovative Projekte in Angriff zu nehmen. "Wir sind stolz, dass wir diesen Preis an eine so engagierte Frau wie Andrea Brem vergeben können", – zeigte sich der BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes überzeugt.

Der Preis wird jährlich in Kooperation mit einer öffentlichen oder gemeinnützigen Institution vergeben, die sich für Frauenförderung einsetzt. 2014 wurde die Auszeichnung gemeinsam mit der Stadt Wien durch Frauenstadträtin Sandra Frauenberger vergeben. Aus den Vorschlägen der Stadt Wien hat eine Jury die Preisträgerin für den zweiten BAWAG P.S.K. Frauenpreis ausgewählt: die Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser Andrea Brem.

Die feierliche Laudatio hielt die Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien Beate Wimmer-Puchinger. Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gratulierte der Preisträgerin Andrea Brem ebenso herzlich wie Byron Haynes CEO der BAWAG P.S.K. und die Vorsitzende des Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel- Zarfl. Der festliche Akt fand im Wappensaal des Wiener Rathauses statt, für die wunderbare musikalische Untermalung sorgte das Musik-Frauentrio SORMEH.

Ihre wohlverdiente Ehrung, der mit 3.000 Euro dotierte Preis der BAWAG P.S.K., wurde von der Preisträgerin den misshandelten Frauen und ihren Kindern in den Wiener Frauenhäusern gewidmet.

Bild: Von links nach rechts: Preisverleihung BAWAG P.S.K. Frauenpreis: Vorsitzende des BAWAG P.S.K. Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel-Zarfl, Preisträgerin Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Von links nach rechts: Preisverleihung BAWAG P.S.K. Frauenpreis: Vorsitzende des BAWAG P.S.K. Zentralbetriebsrates Ingrid Streibel-Zarfl, Preisträgerin Geschäftsführerin Wiener Frauenhäuser Andrea Brem, BAWAG P.S.K. CEO Byron Haynes, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Foto: Kromus

Andrea Brem "Wienerin des Jahres 2014"

Am 16. Oktober 2014 wurden im Wiener Rathaus erstmals die look! Women Of The Year Awards vergeben. Geehrt wurden Frauen für ihre herausragenden Leistungen und der Verein Wiener Frauenhäuser freut sich sehr, dass Andrea Brem – langjährige Geschäftsführerin des Vereins – die Auszeichnung "Wienerin des Jahres 2014" erhielt.

Bild: Herausgeberin des Frauenmagazins look! Uschi Fellner (Dritte von rechts) verleiht Andrea Brem (Zweite von rechts), Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser die Auszeichnung Wienerin des Jahres 2014

Herausgeberin des Frauenmagazins look! Uschi Fellner (Dritte von rechts) verleiht Andrea Brem (Zweite von rechts), Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser die Auszeichnung "Wienerin des Jahres 2014".

Foto: Arman Rastegar

Bild: Von links nach rechts: Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gratuliert Andrea Brem herzlich zur Auszeichnung.

Von links nach rechts: Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gratuliert Andrea Brem herzlich zur Auszeichnung.

35 Jahre Wiener Frauenhäuser

Schwerpunkt ‚Psychische Gewalt‘ - "Wenn der Partner die Kontrolle übernimmt"

1978 wurde in Wien das erste Frauenhaus Österreichs eröffnet. Rund 14.000 gewaltbetroffene Frauen und 13.000 Kinder suchten in den letzten 35 Jahren Schutz in einem Wiener Frauenhaus und erhielten Unterstützung und Beratung. Der Rückblick auf die erfolgreiche Arbeit und die Tatsache, dass die Angebote des Vereins Wiener Frauenhäuser kontinuierlich sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgebaut wurden, machen stolz, so die Vorsitzende des Vereins Martina Ludwig-Faymann. Aktuell verfügt der Verein über 175 Wohnplätze für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder, betreibt eine ambulante Beratungsstelle und einen Übergangswohnbereich mit 54 Wohneinheiten.

Das Jubiläum der Wiener Frauenhäuser gibt aber nicht nur Anlass zur Freunde, denn es zeigt auch, dass in Österreich immer noch jede fünfte Frau von Gewalt im sozialen Nahraum betroffen ist und Frauenhäuser daher "ein zentraler Bestandteil des Wiener Gewaltschutznetzes" sind, so die Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

Seit der Gründung stehen Frauenhäuser dafür Tabuthemen anzusprechen und so wurde anlässlich des Jubiläums das Thema der psychischen Gewalt aufgegriffen.

"Psychische Gewalt ist zielgerichtetes, über einen längeren Zeitraum andauerndes seelisches Quälen. Sie kann beim Opfer zum Verlust der Selbstbestimmung, völliger Verunsicherung und/oder Realitätsverschiebung führen.", so Andrea Brem Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser. Im Rahmen einer Fachtagung wurde das Thema der psychischen Gewalt von ExpertInnen diskutiert und die Ergebnisse einer eigens beauftragten Studie wurden präsentiert. 55 Frauenhausbewohnerinnen wurden von ‚Karmasin Motivforschung‘ nach ihren Erfahrungen mit psychischer Gewalt befragt. Ziel war es, diese persönlichen Erfahrungen zu erfassen und Ausprägungen spezifischer Formen zu benennen.

Andrea Brem berichtet von dramatischen Aussagen, die die Studie zutage brachte: "Es wurde von massiver Abwertung, Bedrohung, Isolation und erschreckenden Kontrollszenarien erzählt …". Die Geschäftsführerin betont außerdem die Wichtigkeit psychische Gewalt thematisch mehr in den Fokus zu rücken um auch die rechtlichen Schutzmaßnahmen verbessern zu können.

Neben dieser inhaltlichen Auseinandersetzung will der Verein mittels einer Werbekampagne das Thema der psychischen Gewalt gesamtgesellschaftlich bekanntmachen. Gemeinsam mit der Agentur draftfcb partners wurde ein Sujet erarbeitet, das zeigen soll was es heißt, wenn der Partner die Kontrolle übernimmt: Ein Mann hat seine Frau wie eine Handpuppe "im Griff" und kann sie so manipulieren und kontrollieren. Das Bild ist subtil, alarmierend, beklemmend und unnatürlich, also all das was psychische Gewalt ausmacht.

Bild: Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser Martina Ludwig-Faymann, Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser Andrea Brem und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser Martina Ludwig-Faymann, Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser Andrea Brem und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

IPTC: Copyright-Informationen Christian Fürthner/PID

4. Frauenbarometer – "Gewalt gegen Frauen"

Die vierte Ausgabe der Umfrage "Frauenbarometer" der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen" ist erschienen.

Folgende Ergebnisse sind besonders hervorzuheben:

  • Unter den Beratungs- und Hilfseinrichtungen genießen die Frauenhäuser mit 84 Prozent die höchste Bekanntheit.
  • Häusliche Gewalt gegen Frauen wird in Österreich als sehr verbreitet wahrgenommen: 75 Prozent aller Befragten und sogar 84 Prozent der befragten Frauen geben an, dass häusliche Gewalt gegen Frauen "sehr" oder "ziemlich verbreitet" ist. Als stärkste Ursachen werden Alkoholismus/Drogenabhängigkeit und das Elternhaus betrachtet.
  • 47 Prozent der Befragten geben an, eine Frau zu kennen, die Opfer irgendeiner Form von häuslicher Gewalt geworden ist. Als nützliche Maßnahme zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt gegen Frauen wird der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen (91 Prozent "sehr" oder "eher nützlich") betrachtet, gefolgt von einer gebührenfreien Telefonnummer für Hilfesuchende (86 Prozent) sowie einer härterem Bestrafung der Täter (84 Prozent).
  • Die Mehrheit der Befragten hat Gewalt und Aggressionen bereits am eigenen Leib erfahren. Handgreiflichkeiten, Schläge oder Körperverletzungen haben 51 Prozent der Befragten (57 Prozent der Männer, 45 Prozent der Frauen) persönlich erlebt, Gewaltdrohungen sogar 62 Prozent der Befragten (67 Prozent der Männer, 57 Prozent der Frauen). 33 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer geben an, sexuelle Belästigung persönlich erlebt zu haben.

Fachkonferenz ... SELBER SCHULD!?

Sexualisierte Gewalt – Begriffsdefinition, Grenzziehung und professionelle Handlungsansätze

Cover Konferenzband

Donnerstag, 3. November und Freitag, 4. November 2011
Austria Center Vienna, Wien

Konferenzband (5,89 MB PDF)

Feierliche Neueröffnung des 2. Wiener Frauenhaus

Mit einem wunderschönen Fest wurde im Sommer das 2. Wiener Frauenhaus feierlich neueröffnet. Übersiedelt wurde, weil das alte Haus abgewohnt, renovierungsbedürftig und auch zu klein war – nun stehen in Wien 175 Plätze für Frauen die von Gewalt betroffen sind und deren Kinder zur Verfügung.

Das neue Haus wurde von Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Andrea Brem, der Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, eröffnet. Der Vorstand des Vereins war vertreten durch Gabriele Mörk und Maria Jonas. Die Vorsitzende des Vereins, Martina Ludwig-Faymann, ließ aufgrund eines Auslandsaufenthaltes, ihre allerbesten Grüße ausrichten. Die Eröffnung stand unter der äußerst passenden Symbolik von "Brot und Salz", das Frauenstadträtin Frauenberger den Leiterinnen des 2. Wiener Frauenhauses übergab: Brot und Salz galten über Jahrhunderte als kostbare Lebensmittel, die für Gemeinschaft und Wohlergehen standen.

Bei den Eröffnungsfeier herrschte sozusagen "Full-House": Zahlreiche Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner und Unterstützerinnen und Unterstützer, wie MA57, 24 Stunden Notruf, Interventionsstelle, Polizei, MA11, Fachhochschule Soziale Arbeit und die Volkshilfe, wie auch Personen, die beim Bauvorhaben involviert waren, waren der Einladung gefolgt. Geladen waren, aufgrund der Geheimhaltung der Adressen der Frauenhäuser, nur die engsten Partnerinnen und Partner.

Im Zuge einer Hausführung wurden den Gästen stolz die neuen Räumlichkeiten präsentiert: Jede Bewohnerin des 2. Wiener Frauenhaus lebt mit ihren Kindern in einer eigenen, kleinen Wohneinheit mir Dusche und WC. Pro Stockwerk gibt es eine Gemeinschaftsküche und einen Aufenthaltsraum. Kindern steht der Garten und auch eine Spielhalle zum Austoben zur Verfügung und auch Jugendliche haben einen eigenen Raum, wo sie sich zurückziehen können. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden notwendigerweise verstärkt und es stehen nun auch mehr Büro- und Beratungsräumlichkeiten zur Verfügung.

Nach den feierlichen Eröffnungsreden und der Führung sorgte Celia Mara musikalisch für gute Stimmung. Es war ein sehr schönes Fest, das von den Mitarbeiterinnen hervorragend organisiert war und allen lange in Erinnerung bleiben wird.

Foto: Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Leiterinnen des 2. Wiener Frauenhaus

Foto: Frauenstadträtin Sandra Frauenberger überreicht den Leiterinnen des 2. Wiener Frauenhaus feierlich "Brot und Salz".

Foto: Geschäftsführerin Andrea Brem und Leiterinnen des 2. Wiener Frauenhaus

Foto: Geschäftsführerin Andrea Brem wünscht "ihren" Leiterinnen einen guten Start im neuen Haus.

Foto von links: Andrea Brem Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Foto von links: Andrea Brem (Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser), Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Foto: Celia Mara

Foto: Celia Mara sorgte für die musikalische Untermalung des Festes.